Samstag, 21. Oktober – 20 Uhr (19/16 €)

Crazy Hambones
„blues and beyond“

Die Band wurde 2003 von Peter Crow. C., Michael Maass und Paul Orta (Nachfolger: Henry Heggen) gegründet. Bereits in 2004 erhielt die Band zahlreiche deutsche und internationale Preise, darunter auch in Texas und Australien.
Die Hambones nehmen keine Rücksicht auf Trends und Klischees und beschränken sich mit ihrer instrumentalen Besetzung auf das Wesentliche des Blues, ganz in der Tradition von Muddy Waters, Walter Horton, Litte Walter u.a. Ihre Musik ist eine Hommage an die genialen Bluesharp-Spieler der letzten hundert Jahre.
Der Name Crazy Hambones bedeutet übriges „verrücktes Schenkelklopfen“. Das spielten früher die Schuhputzerkinder, um ihre Kundschaft zu unterhalten.

Henry Heggen – vocals, bluesharp; Michael Maass – vocals, drums; Brian Barnett – vocals, guitar

Sonntag, 05. November – 20 Uhr (19/16 €)

San2 and His Soul Patrol
“Hold on“ neu

Wenn San2 mit Bluesharp und seiner Soul Patrol die Bühne betritt, dann immer auch als Entertainer. Seine markant-soulige Stimme kommt direkt aus dem Bauch. Ein Soulman auf seiner Mission. Ein Showman durch und durch! Seine Seele hat San2 dem Rhythm & Blues verschrieben, der Liebe und seinem Publikum. Im April 2017 erschien sein zweites Album „Hold On“ neu – als extended Version, mit zwei neuen Tracks, neuem Groove, neuer Farbe. Eine sehr authentische Scheibe, mit der er seinem Traum, Deutschland mit Rhythm & Blues zu infizieren, ein ganzes Stück näher rückt. Produziert wurde „Hold on“ u. A. mit Geoff Gascoyne in London, dem Entdecker von Jamie Cullum. Gascoyne zeichnet auch verantwortlich für einige der fantastischen Bläsersätze. Rhythm & Blues at it‘s best!

Sebastian Schwarzenberger – guitar, vocals; Matthias Bublath – hammond organ, fender rhodes; Dominik Palmer – bass, vocals; Peter Oscar Kraus – drums, vocals; San2 – vocals

Samstag, 18. November – 20 Uhr (19/16 €)

Alpen Klezmer
Bayrisch, jiddisch, wuid und koscher.

Andrea Pancur, für das wegweisende Projekt „Alpen Klezmer“ 2012 mit dem Volkskulturpreis der Landeshauptstadt München und 2014 mit dem Deutschen Weltmusikpreis ausgezeichnet, hat die koscheren Gebirgsjodler ins Reisebündel gepackt und zieht über die Alpen. Sie wildert, wie es ihr gefällt, und schmuggelt Lieder über den Brenner auf der Suche nach Jiddischland, bis man nicht mehr weiß, ob Obergiesing nicht doch in Italien liegt. Sie zieht weiter und weiter, der Sehnsucht nach, die die Richtung, aber nie ein Ziel vorgibt. Wild und rau geht’s zu, aber auch sanft und beseelt. Jodler verschmelzen mit Nigunim, italienisch-jüdische Peysakh-Lieder treffen auf bayrische Flüsse und das murmelnde Rauschen des Meeres gibt den Takt dazu.

Andrea Pancur (München) – Gesang; Christian Dawid (Berlin) – Klarinette; Patty Farrell (New York) – Akkordeon.

Samstag, 02. Dezember – 20 Uhr (19/16 €)

Christian Dozzler & Hannes Kasehs
Blues Society

Ein musikalisches Wiedersehen zelebrieren die beiden Wiener an diesem akustischen Bluesabend. Bevor Christian Dozzler im Jahr 2000 in die USA auswanderte, tourte er mit Hannes Kasehs viele Jahre als Duo und in der Bandformation Christian Dozzler & The Blues Wave durch die Lande.
CHRISTIAN DOZZLER (vocals, piano, harmonica) ist nunmehr seit über 40 Jahren im Zeichen des Blues unterwegs und wirkte, neben seinen acht eigenen CDs, auf Dutzenden internationalen Bluesproduktionen mit. Der Multiinstrumentalist und langjährige Co-Frontmann der Mojo Blues Band lebt jetzt in Dallas, Texas. Neben seinen eigenen Projekten und Solotouren spielt er seit langem auch mit dem legendären texanischen Bluesgitarristen Anson Funderburgh.
HANNES KASEHS (vocals, guitar) ist ein Fixpunkt der Wiener Bluesszene. Ob mit seinem eigenen Quartett, als Solist, oder als Gitarrist mit Norbert Schneider oder der internationalen Formation 4some Blues, ist er ein Garant für einfühlsamen Blues und gute Laune. Als langjähriger Leiter der einzigen Wiener Bluessession wurde er auch zum Mentor für viele junge Talente.

Sonntag, 17. Dezember – 20 Uhr (19/16 €)

Die Mehlprimeln
Auf die Plätzchen, fertig, los!

Das große Weihnachtsfest muss jedes Jahr unweigerlich gefeiert werden – eine schweißtreibende Sache vom Last-Minute-Geschenk bis zur sachkundigen Auswahl des Baumes und der Anpassung desselben an die vorgegebene Zimmerdeckenhöhe. Das bunte Weihnachtspanorama der Mehlprimeln wird deshalb zum psychologischen Training unter dem Motto “Weihnachten aushalten“. Der zweiten Teil des Abends ist dann ihrem aktuellen Programm gewidmet.
Seit mehr als 30 Jahre beleben die beiden Brüder Reiner und Dietmar Panitz die deutsche Kleinkunstszene und ziehen unermüdlich mit Gitarre, Tuba, Baritonhorn, Hackbrett, Harfe, Klarinette, Ukulele (nicht zu vergessen die herrliche quäkende Kindertröte) durch die Lande.
Für ihre individuellen Leistungen in Sachen Mundartpflege wurden sie im März 2017 vom Bayerischen Kultusminister mit dem „Dialektpreis Bayern 2017“ ausgezeichnet.