Samstag, 22. Juni – 20 Uhr (16/14 €)
Chris Gall Trio feat. A. Dombert
A Tribute to Oscar Peterson and Ray Brown
Kaum ein deutscher Pianist hat in den letzten Jahren die Stilgrenzen des Jazz so konsequent und
originell erweitert wie der Münchner Chris Gall. Mit Jazz und Indie-Rock, Postbop und Weltmusik,
ergänzt um sein großes Talent als Songwriter, begeisterte er das Publikum von Montreux, der
Jazzbaltica bis ins Rohrbacher Incontri. An diesem Abend widmet sich Chris Gall zwei großen
Meistern des Jazz: Oscar Peterson und dessen langjährigen Begleiter, dem Bassissten Ray Brown.
Und wenn Swing richtig swingt, wie eben nur Swing swingen kann, also dann …
Sonntag, 7. Juli – 20 Uhr (19/16 €)
Marianne Sägebrecht & die Saitenspringer
Von A wie Adlon, Alter und Asterix, über C wie Charlotte, D wie Douglas, G wie Glauben, H wie
Heidi, J wie Jahreszeiten, K wie Klimakterium, M wie Muttibräu und Marie, R wie Rosenheim und
Rosenkrieg, S wie Spitzeder und Sterbelieder, Ü wie Überlebenssuppen bis Z wie Zuckerbaby:
Um Marianne Sägebrechts bisheriges Leben zu beschreiben, muss man wie sie selbst „vorwärts
leben und [vor allem] rückwärts verstehen [bzw. verstanden haben]. Nur dann wird man dieser
unglaublich vielseitigen Person gerecht. Und wen wundert‘s da, dass sie noch eine große Über-
raschung in petto hat ...
Die Saitenspringer: Ralf Glenk (git., voc.) und Martin Ernst (bass, perc.)
9. Rohrbacher Jazztage: Freitag 19. Juli – 20 Uhr (19/16 €)
Nick Woodland – „Something I Heard“
Schon in den Achtzigern war Nick Woodland einer der gesuchtesten Münchner Studiogitarristen.
Frei von Interesse an Ruhm und Geld lehnte er in den Achtzigern sogar ein Angebot der „Stones“
ab. Er spielte u.a. bei Westernhagen und Ringsgwandl, schrieb und spielte Musik zu Kinofilmen
und Musiktheaterstücken. Der stets lässige, aber technisch unglaublich versierte Gitarrist zeichnet
sich durch einen ganz „eigenen Ton“ aus, der ihn unter Hunderten von Musikern heraushebt.
Inzwischen gilt er als eine Legende des europäischen Blues‘.
Nick Woodland – git.; Klaus Reichardt – keyboards, pedal steel git.;
Manfred Mildenberger – drums; Tom Peschel – bass.
9. Rohrbacher Jazztage: Samstag 20. Juli – 20 Uhr (19/16 €)
Joe Kienemann Trio – „Swinging Dreamteam“
Jazz von einem harmonierenden Dreigespann, das fest in der europäischen Musiktradition
verwurzelt ist. Joe Kienemann liebt die alte swingende Schule ebenso wie Gregorianische Gesänge, Second Line Grooves, sensible Balladen oder geistliche Lieder und Volkslieder – sie alle wollte er
„zum Swingen bringen“, was Kienemann mit seinen Musikern, die er selbst als sein „Dreamteam“
bezeichnet, z.B. auf dem Album „Pray Jazz“ grandios gelungen ist. Jazz als Lebenseinstellung …
Joe Kienemann – p, voc; Helmut Nieberle – git; Wolfgang Kriener – bass.
9. Rohrbacher Jazztage: Sonntag 21. Juli – 11 Uhr Frühschoppen (Eintritt frei)
Uli Wunner‘s „New Orleans Serenaders“
Uli Wunner, einer der bekanntesten deutschen Klarinettisten und Saxofonisten, und die „New
Orleans Serenaders“ bieten uns traditionellen Jazz. Aus den USA und England stammend begeg-
neten sich die Musiker erstmals in den 60er-Jahren und sind seitdem durch Freundschaften und
gemeinsame Auftritte verbunden.
Ihre große gemeinsame Liebe ist die echte New Orleans Style Music.
Uli Wunner – sax; „General“ Hank Braun – tr; Kid Punky Wunner – p, voc;
Titus Waldenfels – git; Yvo Fischer – bass; Stephan Treutter – dr.
Sonntag, 15. September – 20 Uhr (19/16 €)
Ludwig Seuss Band – Blues, Cajun und Zydeco
Große Erinnerungen an einen starken incontri-Auftritt von Ludwig Seuss mit seinen musikalischen
Mitstreitern vor drei Jahren werden wach! Seuss‘ Profikarriere begann in der Band von Nick
Woodland, aber lange schon leitet er eigene Bands mit herausragender Allstarbesetzung. Zydeco
mit Akkordeon und Waschbrett, Orgeljazz und Pianoblues – Ludwig Seuss tut, was ihm gefällt.
Und das tut er hochklassig und mit super Arrangements. Nächste incontri-Sternstunde gefällig?
Ludwig Seuss – voc, piano, acc; Titus Vollmer – git.; Eddy Taylor – sax;
Tom Peschel – bass; Peter Kraus – drums.
Sonntag, 29. September – 20 Uhr (19/16 €)
Tingvall Trio – „In Concert“
Vielfach in ihrer überschäumenden Energie und Klarheit mit den legendären E.S.T verglichen, ist es
vor allem das atemberaubende Ensemblespiel, bei dem Pianist Martin Tingvall, der weiterhin für
alle Kompositionen des Trios verantwortlich zeichnet, „mit dem gut geölten Formel 1 – Motor eines
Ferrari“ (Finance Week, Südafrika) in Form der nicht aufzuhaltenden Rhythmusgruppe mit dem
Bassisten Omar Rodriguez Calvo und Schlagzeuger Jürgen Spiegel immer wieder auf Achterbahn-
fahrten zwischen Poesie und Party geht. Incontri freut sich nach langer Zeit wieder narrisch auf die
zweifachen ECHO-Preisträger.
Bitte reservieren Sie rechtzeitig!
Vorschau 2013
12. Oktober
Honky Tonk Five Rockabilly
15. November
Opas Diandl Volksmusik
30. November
Kai Strauss Band Blues