Samstag, 9. Juli – 20 Uhr (19/16 €)

Joe Kienemann Trio
Celebrating Life

Der ehemalige Rundfunk-Jazzprogramm-Macher Joe Kienemann gilt heute noch als Geheimtipp in Sachen Jazz, sowohl als versiertester Kenner als auch professioneller Musiker nicht nur der Münchner Jazzszene. Vor allem mit seinem Trio bietet Joe Kienemann Modern Jazz, der sich als komponierte und improvisierte Kammermusik versteht, sich aber ebenso dem Bebop, Latin- und Funk-Jazz verbunden weiß. Wie “hot“ oder “cool“ die swingenden Klänge ausfallen, richtet sich nach der jeweiligen Situation, vom anspruchsvollen Konzert in der Philharmonie über den Jazzclub bis zur Umrahmung und Mitgestaltung z.B. von Jubiläen oder Vernissagen – im besten Sinne von Celebrating Life!

Henning Sieverts – bass; Matthias Gmelin – drums; Joe Kienemann – piano.

Freitag, 22. Juli / Samstag 23. Juli – jeweils 20 Uhr (19/16 €)

13. incontri Sommer:
Christian Willisohn’s All Star Session

In diesen drei incontri-Sommertagen entführen wir unsere Besucher ausnahmslos in die Welt des Blues: Christian Willisohn nimmt uns zusammen mit seinen Freunden mit auf eine musikalische Reise von New Orleans bis Chicago, der Stadt in den 80er-Jahren seines ersten Kontakts zur amerikanischen Bluesszene mit nächtelangen Jam Sessions und Chicago Blues. Die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Lillian Boutté verbindet C.W. seit Anfang der 90er-Jahre eng mit deren Heimatstadt New Orleans, wo die verschiedenen musikalischen Einflüsse dieser Stadt Teil seines ganz persönlichen Stils werden. Inzwischen feiert er sein 35. Bühnenjubiläum und hat nichts von seiner Kreativität, seiner einzigartigen Virtuosität, eben seinem “Southern Spirit“ verloren!

Sonntag, 24. Juli – Frühschoppen 11 Uhr – Eintritt frei

13. incontri Sommer:
Black Patti – Vintage Blues

Das Münchner Bluesduo pflegt einen archaischen Bluesstil, wie er vor dem Zweiten Weltkrieg im tiefen Süden als Unterhaltungsmusik der Farbigen gespielt wurde. Aus dieser Zeit kommt auch der Bandname, von einem legendären amerikanischen Plattenlabel der 20er-Jahre entlehnt. Peter Crow C. (alias Peter Krause) und Ferdinand “Mr. Jelly Roll“ Kraemer spielen den Delta-Blues so authentisch, als wären sie beide am Mississippi aufgewachsen, dabei kommt der Sänger, Gitarrist und Bluesharpspieler Peter aus der Holledau und der Sänger, Gitarrist und Mandolinenspieler Ferdinand aus München. Ein Kritiker schrieb über das Duo: „Black Patti ist so schwarz, wie man als weißer Musiker eigentlich gar nicht sein kann.“

Samstag, 24. September – 20 Uhr (19/16 €)

Frank Muschalle
Swingin´ Blues & Boogie Woogie

Frank Muschalle ist seit 20 Jahren auf Tournee und zählt heute weltweit zu den international gefragtesten Boogie Woogie Pianisten. Er spielte über 2000 Konzerte in ganz Europa, Parguay, Boliven, USA und Nordafrika. Geboren  1969, entdeckte er nach 11 Jahren klassischen Klavierunterrichts mit 19 den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium dieser Musik. Musikalisch beeinflusst haben Frank das Boogie Woogie Trio Ammons, Johnson, Lewis, aber auch Pianisten wie Axel Zwingenberger, Little Brother Montgomery oder Cow Cow Davenport.

Samstag, 8. Oktober – 20 Uhr (19/16 €)

Leroy Jones &
Uli Wunners Jazz Creole

Leroy Jones wurde 1958 in New Orleans geboren und gehört zu den weltweit herausragenden Trompetern im traditionellen Stil. Neben Wynton Marsalis, Nicolas Payton und Wendel Brunious zählt er heute zu den legitimen Nachfolgern von Louis Armstrong in der Heimatstadt des Jazz.
Der deutsche Klarinettist und Saxofonist Uli Wunner lernte Leroy Jones 1998 auf dem Jazzfestival Ascona kennen. Seither sind die beiden Musiker eng befreundet, zahlreiche Tourneen mit den legendären Storyville Shakers folgten. Bei seinem diesjährigen Aufenthalt in New Orleans konnte der Freisinger Jazzer seinen Musikerfreund für eine Europatournee gewinnen.

Samstag, 22. Oktober – 20 Uhr (19/16 €)

Christoph Theußl
Lieder für alle die noch leben

Christoph Theußl ist ein in München lebender österreichischer Schauspieler, Performancekünstler und Liedermacher. Er bezeichnet sich selbst als „Satiriker“ und „klassischer Liedermacher“ und tritt live fast ausschließlich mit einer sechssaitigen Stahlsaitengitarre auf. Obwohl er schon seit vielen Jahren in Deutschland lebt und mit seiner Musik auftritt, behält Theußl bisher den österreichischen Dialekt in seinen Liedern bei. Dieser sei nach eigenen Angaben geeigneter, um den speziellen Humor, der zentraler Bestandteil seiner Texte ist, besser zum Ausdruck zu bringen. Theußl gehört bewusst keiner Verwertungsgesellschaft an, er hat bis heute nicht verstanden, vor wem sein geistiges Eigentum geschützt werden soll. 2014 erschien sein zweites Album Endlich mit schwarzhumorigen Liedern rund um den Tod. Außerdem erhielt er für seine musikalische Tätigkeit den Förderpreis der Liederbestenliste.

Samstag, 5. November – 20 Uhr (19/16 €)

Rüdiger Helbig &
The Huckleberry Five

Rüdiger Helbig gilt seit über 30 Jahren als Deutschlands renommiertester 5-String-Banjo Spieler. Er ist tätig als Autor zahlreicher Banjo-Lehrbücher oder als Produzent einer Banjo-Lehr DVD. Auch international, besonders in den USA, genießt Rüdiger Helbig höchstes Ansehen in der Bluegrass Szene.Huckleberry Five spielt bei ihren Konzerten in der klassischen Bluegrass-Besetzung, wie man sie von dem Urvater des Bluegrass, Bill Monroe, kennt: Fiddle, 5-str. Banjo, Gitarre, Mandoline, wahlweise mit Dobro und Bass. Bluegrass ist eine absolut konzertante Musik, die dem Zuhörer einen Ohrenschmaus garantiert. Bluegrass-Musik fordert einen hohen Grad an musikalischem Können, Erfahrung und Einfühlsamkeit der Musiker.

Samstag, 19. November – 20 Uhr (19/16 €)

Ludwig Seuss
Downhill Sessions

Als Blues- und Boogiepianist und als einer der versiertesten Organisten der Republik und als einer der besten Zydeco-Akkordeonisten und -Komponisten östlich des Mississippis –der Münchner Ludwig Seuss spielt schon lange in der ersten Groove-Liga. Er vermischt mit seiner eigenen Band klassischen Piano-Boogie mit Jump-Blues und Louisiana-R&R. Seit Ludwig Seuss auch noch den Zydeco aus New Orleans importiert hat und die Band hinter ihm tobt wie im tiefsten Sumpf Louisianas, ist der Erfolg für diese Band und ihren extrem tanzbaren Sound nicht mehr aufzuhalten.

Samstag, 17. Dezember – 20 Uhr (19/16 €)

Aronne Dell’Oro
Gesänge des Südens

Aronne Dell’Oro stammt aus dem Süden Italiens, aus Apulien, hat aber die letzten zehn Jahre in Südtirol verbracht und war als Musiker in der hiesigen Folker-Szene sehr präsent.
Das Konzertprogramm umfasst traditionelle Musik aus Apulien und Neapel, gespickt mit griechische-sephardischen Klänge und Elementen des Rembetiko bis hin zum englischen Folk-Blues, getragen von der Stimme Dell´Oros, Gitarren/Lauten Thomas Lamprechts und den pulsierenden Rhythmen der Rahmentrommeln Jan Langers. Thomas Lamprecht und Jan Langer, zwei tragende Säulen von Opa’s Diandl, haben sich schon in die Herzen der Allgäuer gespielt und sind Garanten für ein weiteres „Highlight“ aus dem Süden.